ALfA-Newsletter vom 06.06.2003

News

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Menschsein mit Verfallsdatum? Empörung über Euthanasie-Vorstoß

Mainz (ALfA). Eine Einführung von Altersbegrenzungen bei teuren medizinischen Leistungen haben der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Friedrich Breyer und der katholische Theologe Joachim Wiemeyer gefordert. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" (Online-Ausgabe vom 3. Juni). In der ARD-Sendung "Report" habe Breyer die Altersgrenze 75 ins Gespräch gebracht. In höherem Alter solle nur noch die Schmerzlinderung finanziert werden, nicht aber Maßnahmen, die vor allem dazu dienten, das Leben zu verlängern. Wiemeyer habe laut "Focus" ergänzend erklärt, es seien nun einmal nicht alle möglichen Behandlungen für jeden finanzierbar. "Und dann bin ich der Auffassung, dass wir vor allen Dingen für Jüngere medizinische Leistungen bereitstellen müssen", zitiert das Magazin den Theologen.

In einer Pressemitteilung hat sich die Deutsche Bischofskonferenz von den Aussagen Wiemeyers distanziert. Dessen Äußerungen spiegelten in keiner Weise die Position der Deutschen Bischofskonferenz wider. Wiemeyer habe in der Sendung "ausschließlich seine private Auffassung" vertreten. Die Bischofskonferenz trete immer für den Schutz des menschlichen Lebens ein, besonders in seinen schwächsten Phasen. Dazu gehöre auch das Alter. Man habe stets betont, dass eine Gesellschaft gerade daran gemessen werde, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgehe. Menschliches Leben dürfe nie einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterworfen werden, so die Bischofskonferenz. Eine Altersbegrenzung medizinischer Leistungen sei deshalb schlicht unvorstellbar.

Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, sagte, der Vorschlag erinnere "an Euthanasie unter anderen Vorzeichen. Wenn wir hier nicht unmissverständlich über die Gefahren für eine dem Humanismus verpflichtete Gesellschaft aufklären, verkommt die Würde des Menschen zum bloßen Konjunktiv." Dass diese Diskussion so möglich geworden wäre, zeige die "ethische Schieflage", in der sich die Gesellschaft befinde. Als ein Zeichen "kaum zu überbietenden Menschenverachtung" wertete der Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, den Vorschlag. "Wir Ärztinnen und Ärzte werden nicht zulassen, dass Mitmenschen früher sterben, nur weil sie älter sind. Wir sind auch keine Anwälte der Krankenkasse, die prüfen, was betriebswirtschaftlich, volkswirtschaftlich oder gar besser für die Kassenlage ist", so Montgomery.

Inzwischen hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) Strafanzeige "wegen des Verdachts auf Anstiftung zum Mord aus niedrigen Beweggründen" gegen die beiden Professoren erstattet. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Ausgabe vom 6. Juni). Der SoVD-Präsident Peter Vetter wird zitiert mit der Aussage, dass es sich bei den Äußerungen der beiden um "die unverblümte Aufforderung zur Euthanasie aus Altersgründen" handele. Einziges Motiv dabei sei die Sanierung der Krankenkassenfinanzen.

(mehr dazu: www.focus.de; www.neue-oz.de)

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Volksbegehren gescheitert: Kein Klonverbot in der Bayerischen Verfassung

München (ALfA). Das von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) initiierte Volksbegehren "Menschenwürde ja? Menschenklonen niemals!" ist in Bayern klar gescheitert. Das berichtet die "Nürnberger Zeitung" (Ausgabe vom 6. Juni). Nach Angaben des Wahlleiters hätten innerhalb der Eintragungsfrist nur 2,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Unterschrift abgegeben. Nötig für einen Volksentscheid wären mindestens zehn Prozent gewesen.

Der ÖDP-Vorsitzende Bernhard Suttner habe trotzdem von einem Erfolg gesprochen. Die 200.000 Bürger, die sich für das Volksbegehren ausgesprochen hätten, seien eine bioethisch kritische Menge, an der die Politik nicht vorbeigehen könne. Außerdem sei es gelungen, im Laufe der Diskussion die verantwortlichen Politiker gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID) und das Forschungsklonen festzulegen. Jetzt würde die ÖDP darauf achten, dass die Politiker sich auch an diese Position hielten.

Ziel des Volksbegehrens war es, den Artikel 100 der Bayerischen Verfassung zu ändern. Dort heißt es: "Die Würde der menschlichen Persönlichkeit ist in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspflege zu achten." Angestrebt war folgende Änderung: "Die Würde des Menschen ist während der gesamten Entwicklung von der Zeugung bis zum Tod in Gesetzgebung, Verwaltung, Rechtspflege und Wissenschaft zu achten. Das Klonen menschlicher Embryonen, die Selektion menschlicher Embryonen und Eingriffe in die Keimbahn des Menschen sind mit der Würde des Menschen unvereinbar."

(mehr dazu: www.nz-online.de)

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"Menschenwürdig leben bis zuletzt": Enquete-Kommission legt Themen fest

Berlin (AlfA). Die Mitglieder der neuen Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" haben sich in einer Klausurtagung auf ihre Schwerpunktthemen geeinigt. Das teilte der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission, Thomas Rachel, der Presse mit (4. Juni). "Menschenwürdig leben bis zuletzt", "neueste Entwicklungen in den Biowissenschaften", "Transplantationsmedizin" und "Ethik in der klinischen Forschung" sind als Themenkomplexe festgelegt worden.

In der Klausurtagung haben die Mitglieder der Kommission ihre Arbeit aufgenommen. In Vorträgen veranschaulichten die Sachverständigen ihre ethischen und rechtlichen Standpunkte zu Fragen der modernen Medizin. Die Kommissionsmitglieder einigten sich darauf, sich zunächst mit der Problematik der Menschenwürde in allen Lebensphasen zuzuwenden. Vor allem sollen Aspekte der Sterbehilfe, Sterbebegleitung, der Palliativmedizin und der Patientenverfügung diskutiert werden. Daneben soll die Ethik der klinischen Forschung, vor allem im Bereich der Forschung an nicht einwilligungsfähigen Menschen, behandelt werden. Auch will sich die Kommission mit der rasanten Entwicklung in der Stammzellforschung sowie mit den für die Medizin relevanten Bereichen der Pflanzengenomik auseinandersetzen.

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Der Kanzler sorgt für Nachschub: Lohse und Radtke neu im Ethikrat

Berlin (ALfA). Bundeskanzler Gerhard Schröder hat Martin Lohse und Peter Radtke in den Nationalen Ethikrat berufen. Das gab der Nationale Ethikrat bekannt (4. Juni). Der Romanist Peter Radtke ist Schauspieler sowie Autor mehrerer Theaterstücke und zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zur Behindertenproblematik. Er ist Begründer der Deutschen Gesellschaft für Onteogenesis imperfecta Betroffene e.V., Geschäftsführer und Chefredakteur der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) sowie Präsident der Europäischen Vereinigung zur Förderung von Kreativität und Kunst behinderter Menschen (EUCREA). Der Humanmediziner und Philosoph Martin Lohse ist Inhaber des Lehrstuhls für Pharmakologie und Toxologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Als Fachgutachter ist der für verschiedene Gremien, u.a. für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), tätig.

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EU-Minister ignorieren ihr Parlament: Liese enttäuscht von Ulla Schmidt und Kollegen

Brüssel (ALfA). Die EU-Gesundheitsminister haben sich über die Richtlinien über Qualität und Sicherung von Zellen und Gewebe geeinigt. Das hat der Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Peter Liese, der Presse mitgeteilt (6. Juni). Die Minister hätten dabei die Änderungsanträge, die das Europäische Parlament im April gestellt hätte, weitgehend ignoriert.

Wichtig für das Parlament sei die Unentgeltlichkeit von Zell- und Gewebespenden, das Verbot des Handels mit unveränderten Zellen und Geweben, die Regelung zur Einwilligung nach Aufklärung (informed consent) sowie die Vorlage einer Richtlinie zum Thema Organe gewesen. Zu all diesen Fragen hätten die Abgeordneten mit großer Mehrheit Änderungsanträge angenommen, die jedoch vom Ministerrat komplett ignoriert worden seien, so Liese. Lediglich einige sprachlichen Verbesserungen des Kommissionsvorschlages seien angenommen worden.

Liese zeigte sich sehr enttäuscht von den Ministern. "Obwohl es für alle Forderungen des Europäischen Parlaments inhaltlich eine große Mehrheit in den Mitgliedsstaaten gibt, wurden die Forderungen nicht aufgenommen. Das Argument, das vorgetragen wird, lautet, dass es dazu keine Rechtsgrundlage gibt. Die Juristen, die wir konsultiert haben, sagen jedoch eindeutig, dass die Rechtsgrundlage gegeben ist." Wenn die Bundesregierung sage, dass sie national für strengere Standards sorgen müsse, so sei dies zwar ein positives Signal. Die Gesundheitsministerin Schmidt und ihre Mitarbeiter hätten es jedoch verpasst, in ganz Europa für strengere Standards zu sorgen.

Der EU-Parlamentarier wies darauf hin, dass die Richtlinie im Mitentscheidungsverfahren zwischen Rat und Europäischen Parlament verabschiedet werde. "Das Europäische Parlament muss auf seinen Forderungen bestehen. Entweder die Minister bewegen sich vor der Zweiten Lesung oder wir gehen ein aufwendiges Vermittlungsverfahren", sagte Liese.

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Gerichtsbeschluss: IVF nur für verheiratete Frauen von der Steuer absetzbar

Münster (ALfA). Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass die Kosten für eine künstliche Befruchtung nur Eheleute steuerlich absetzen können. Das meldet die "Deutsche Presseagentur" (dpa) (4. Juni). Eine unverheiratete, aber in einer in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Frau hätte die Kosten für eine In-Vitro-Befruchtung von etwa 7000 Euro bei ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung vermerkt. Da sie damit beim Finanzamt gescheitert sei, habe sie ? erfolglos ? Klage eingereicht.

In der Begründung des Finanzgerichts Münster heiße es, dass eine unverheiratete Frau bewusst auf den Schutz verzichtet habe, den das Grundgesetz der Ehe und damit auch möglichen Kindern gewähre. Deshalb könne nur eine verheiratete Frau die Kosten für eine künstliche Befruchtung absetzen, sofern sie auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen könne und die Krankenkasse die Behandlungskosten nicht übernähme.

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Ein Volk muss bluten: Estland startet Genomprojekt zur Stärkung der Wirtschaft

Tallinn (ALfA). In einem ehrgeizigen Genomprojekt sollen sich fast alle Erwachsenen Estlands Blutproben für eine Genanalyse abnehmen lassen. Das berichtet die "Ärzte Zeitung" (Ausgabe vom 31. Mai). Zudem würden ausführliche Daten zu Lebensstil und Gesundheit erfasst. Ziele des Projekts seien neue Behandlungsaussichten, aber auch die Stärkung des estnischen Wirtschaft. "Estland ist zu klein, um seine Wirtschaft auf Rohstoffe und dergleichen aufzubauen. Wissenschaft ist die einzige Option für den Aufbau unserer Gesellschaft", zitiert die "Ärzte Zeitung" den estnischen Bildungsminister Tonis Lukas. Die biomedizinische Forschung sei dabei eines von drei Forschungsgebieten, in dem Estland Wert aus seiner Wissenschaft schöpfen wolle.

Die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer sollten bei der Erfassung durch ein eigenes Gesetz geschützt werden. Fragen nach Zusammenhängen zwischen Genen, Umwelt, Lebensstil und Krankheiten sollten mit ausreichender statistischer Sicherheit aufgedeckt werden, indem die Gendatenbank Gen- und Gesundheitsdaten abgleiche.

Die Teilnahme am Genomprojekt sei freiwillig, so die Zeitung. In der Pilotphase sollten zunächst 10.000 Menschen teilnehmen. Nur die Getesteten selbst dürften allerdings ihre persönlichen Ergebnisse aus der Genbank erfahren.

(mehr dazu: www.aerztezeitung.de)

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Zensur? "Aktion Leben" vom Ökumenischen Kirchentag ausgeschlossen

Berlin (ALfA). Die "Aktion Leben e.V." ist vom Ökumenischen Kirchentag in Berlin ausgeschlossen worden. Das meldet "Die Tagespost" (Ausgabe vom 3. Juni). Begründet habe die Leitung des Kirchentages ihre Entscheidung mit den von der Lebensrechtsbewegung gezeigten Photos, auf denen zerstückelte Föten zu sehen gewesen seinen. Vor allem Eltern mit kleinen Kindern hätten sich über die ihrer Ansicht nach unerträglichen Bilder beschwert, da sie als eine emotionale Gefährdung der Kinder empfunden würden.

Die "Aktion Leben" sei der Aufforderung nicht nachgekommen, einige Bilder zu entfernen und eine Broschüre mit besonders schockierenden Darstellungen nicht mehr zu verteilen. Daraufhin habe die Kirchenleitung den Stand am Freitagabend abbauen lassen, so die Zeitung. Die Gruppierung habe mit der Präsentation gegen die Regeln verstoßen, so der Kirchentagssprecher Rüdiger Runge. Von Zensur sprach dagegen die "Aktion Leben". Der eigentliche Grund für den Ausschluss seien nicht die Bilder, sondern die an dem Stand zitierten Lehraussagen der katholischen Kirche, die nicht "in die ökumenische Landschaft" passten, heiße es in einer Erklärung.

(mehr dazu: www.die-tagespost.com)

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Neue Einblicke ins Gehirn: Hoffnung für Parkinson-Patienten

Stockholm (ALfA). Forscher haben erneut belegt, dass auch in ausgewachsenen Säugetieren neue Nervenzellen wachsen können. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (Ausgabe vom 5. Juni). Bisher hätten Wissenschaftler zwei Quellen für neue Nervenzellen im Hirn von Säugetieren gefunden, nun habe ein Team vom Stockholmer Karolinska Institut eine dritte Quelle gefunden und einen Zusammenhang mit der Parkinson-Krankheit herstellen können.

Dazu hätten die Forscher die Neuronen gezählt, die bei Mäusen in der sogenannten "Substantia nigra" (schwarzer Kern des Mittelhirns) den Botenstoff Dopamin bildeten. Die Anzahl der Neuronen sei im Alter zwischen zwei und 20 Monaten gleich geblieben, obwohl nachweislich einige Zellen starben. Daraufhin hätte man den Mäusen drei Wochen lang einen Farbstoff ins Gehirn gespritzt, der nur wachsende Nervenzellen einfärbe. So ließen sich täglich durchschnittlich 20 neue Nervenzellen feststellen, die auch ordnungsgemäß mit dem restlichen Gehirn verschaltet worden seien. Die Forscher hätten schließlich in der Substantia nigra eine Ansammlung dopaminproduzierender Nervenzellen als Quelle gefunden.

"Wir spekulieren, dass die Parkinson-Krankheit durch die zu geringe Neubildung von Nervenzellen ausgelöst werden könnte", zitiert die Zeitung Ann Marie Janson, Leiterin der Arbeitsgruppe. Allerdings seien bei der Schüttellähmung weit mehr Bereiche des Gehirns als nur die Substantia nigra vom Absterben der Nerven betroffen.

(mehr dazu: www.pnas.org)

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Neue Studie: Kinder von Raucherinnen verhaltensgestört

Providence (ALfA). Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit der Mutter, sondern auch der des ungeborenen Kindes. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Ausgabe vom 3. Juni) unter Berufung auf die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Pediatrics". Ein Forscherteam um Karen Law von der Brown University in Providense/Rhode Island hätte 56 Neugeborene untersucht. Bei den Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht hätten, seien unterschiedliche Auffälligkeiten im Verhalten zu beobachten gewesen. Die Kinder seien reizbarer, unruhiger und verkrampfter gewesen und hätten einer größeren Zuwendung bedurft als die Kinder, die von Nichtraucherinnen geboren worden seien. Diese Symptome würden denen ähneln, die aufträten, wenn Schwangere illegale Drogen wie Heroin und Crack konsumierten.

In früheren Studien sei bereits der Zusammenhang zwischen Rauchen und verringertem Geburtsgewicht festgestellt worden, so die Zeitung. 10 Zigaretten pro Tag seien damals als Schwelle ermittelt worden. Dagegen hätten sich die jetzt beobachteten Verhaltensauffälligkeiten schon nach einem Konsum von sechs bis sieben Zigaretten täglich gezeigt. Je höher die Konzentration eines Nikotin-Abbauproduktes (Cotinin) im Speichel der Mütter gewesen sei, desto auffälliger seien die Symptome ihrer Kinder gewesen.

(mehr dazu: www.faz.net)


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