ALfA-Newsletter vom 21.05.2004

News

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Vor der Wahl: Schwan sieht keine Pflicht zur Nachbesserung bei Paragraph 218

Würzburg (ALfA). Gesine Schwan, SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, sieht keine Notwendigkeit, das geltende Abtreibungsgesetz nachzubessern. In einem Interview mit der katholischen Tageszeitung "Die Tagespost" (Ausgabe vom 15. Mai) erklärte sie, es könne nicht darum gehen, "die Gewissensentscheidung erneut mit Strafe zu bedrohen." Vielmehr müsse alles getan werden, um Abtreibungen zu vermeiden, so Schwan. In dieser Frage müsse zwischen ganz verschiedenen Ansprüchen abgewogen werden. "Ich sehe sehr wohl, dass der Gesetzgeber mit der bestehenden Regelung auch die Menschenwürde geachtet wissen wollte. Wir sollten uns derzeit darauf konzentrieren, die Menschenwürde auch wieder für jeden erfahrbar zu machen."

Die Abtreibungszahlen zeigten, dass "wir noch längst keine kinderfreundliche Gesellschaft sind", so Schwan in der "Tagespost". Um das zu verbessern, müssten beispielsweise Betreuungsmöglichkeiten ausgebaut werden.

Der Unions-Kandidat Horst Köhler hatte zuvor gefordert, angesichts der hohen Abtreibungszahlen den Paragraphen 218 zu überprüfen (vgl. ALfA-Newsletter vom 6. Mai).

(mehr dazu: www.die-tagespost.de)

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Sicher ist nur der Tod: WHO muss bei legalen Abtreibungen umdenken

Washington (ALfA). Ein offizieller Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zugegeben, dass auch legale Abtreibungen nicht unbedingt "sichere" Abtreibungen sind. Das berichtet das "Catholic Family and Human Rights Institute" (C-FAM) im wöchentlich erscheinenden "Friday Fax" (21. Mai). Auf dem "Global Population Forum 2004" habe Gunta Lazdane von der WHO ausgeführt, dass bis zu 20 Prozent der Fälle von Müttersterblichkeit auf eine Abtreibung zurückgehen, auch dann, wenn sie legal vorgenommen wird. Man müsse sich die Frage stellen, ob "sichere" Abtreibungen tatsächlich sicher sind.

Bisher haben Abtreibungsbefürworter immer wieder argumentiert, dass nur illegale Abtreibungen "unsicher" sind. Deshalb müssten Abtreibungen weltweit legalisiert werden, damit keine Frau mehr bei einer Abtreibung sterben müsse.

(mehr dazu: www.c-fam.org)

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"Schützt das Leben in allen Phasen": Bush ruft Studenten zu Pro-Life-Haltung auf

Washington (ALfA). US-Präsident George W. Bush hat erneut klare Aussagen zur Würde menschlichen Lebens gemacht und sich gegen Abtreibung und Euthanasie ausgesprochen. Das meldet der katholische Nachrichtendienst "kath.net" (21. Mai). Vor Studenten der Concordia Universität in Mequon habe er am vergangenen Samstag zu einer Pro-Life-Einstellung aufgerufen. "Schützt und ehrt das Leben in all seinen Phasen", so Bush. "Eine mitfühlende Gesellschaft zeigt ihre spezielle Sorge für diejenigen am Beginn und am Ende des Lebens und auch für die Behinderten." In seiner Rede habe er auch die göttliche Herkunft des Menschen zur Sprache gebracht, so "kath.net" weiter. "Unser Wert kommt daher, weil wir das Abbild Gottes in uns tragen. Durch eure Stimme und durch euer Beispiel könnt ihr alle dazu beitragen, eine Kultur des Lebens in Amerika aufzubauen", zitiert der katholische Nachrichtendienst den US-Präsidenten.

Bush hat sich immer wieder für eine Verbesserung des Lebensschutzes ausgesprochen. In diesem Frühjahr hat er das "Gesetz zum Schutz ungeborener Gewaltopfer" (vgl. ALfA-Newsletter vom 2. April 2004) und im vergangenen Herbst ein Gesetz zum Verbot der Teilgeburtsabtreibung ("partial-birth-abortion") (vgl. ALfA-Newsletter vom 7. November 2003) unterzeichnet.

(mehr dazu: www.kath.net)

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Forum Deutscher Katholiken: Resolution zu "Donum Vitae" verabschiedet

Regensburg (ALfA). Das Forum Deutscher Katholiken hat auf dem Regensburger Kongress "Freude am Glauben" eine klare Abgrenzung der katholischen Kirchen von der Organisation "Donum Vitae" gefordert. Das berichten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Ausgabe vom 17. Mai), "Die Welt" (Ausgabe vom 18. Mai) sowie der katholische Nachrichtendienst "kath.net" (16. Mai). Die etwa 1000 Teilnehmer haben laut den Zeitungen fast einstimmig die im folgenden im Wortlaut dokumentierte Erklärung verabschiedet:

"Seit seiner Gründung im September 1999 wird der Verein für Schwangerenberatung "Donum Vitae" immer noch in der Öffentlichkeit mit der katholischen Kirche in Zusammenhang gebracht. Dieser Eindruck wird noch durch die Vorgehensweise von "Donum Vitae" unterstützt, indem der Verein konsequent bemüht ist, kirchliche Einrichtungen und Mitarbeiter der katholischen Kirche in seine AktiVitaeten einzubinden.

  1. Die Grundsätze des Vereins "Donum Vitae" sind nicht mit der Lehre der katholischen Kirche vereinbar. Um einen gegenteiligen Anschein zu vermeiden, ist es unerlässlich, dass Einrichtungen der katholischen Kirche (Pfarrheime, kirchliche Bildungshäuser, etc.) nicht für die Vereinszwecke von "Donum Vitae" zur Verfügung gestellt werden.
  2. Die Arbeit von "Donum Vitae" im Rahmen der sogenannten "Beratungsregelung" in Deutschland trägt dazu bei, dass ungeborene Kinder straffrei getötet werden. Eine Unterstützung dieser Arbeit durch Pfarrgemeinden - sei es durch Kollekten, Pfarrsammlungen, Werbung, etc. - entspricht nicht der vom Hl. Vater geforderten "Kultur des Lebens" und steht nicht im Einklang mit den Grundlagen der katholischen Kirche.
  3. Personelle Überschneidungen sorgen in vielen Fällen für Unklarheit. Mitglieder der katholischen Kirche, die "Donum Vitae" fördern, müssen darauf hingewiesen werden, dass diese AktiVitaeten im Widerspruch zur kirchlichen Lehre stehen. Insbesondere haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirche muss eine Mitarbeit oder Mitgliedschaft bei "Donum Vitae" untersagt werden.
  4. "Donum Vitae" trägt dazu bei, dass sich das Rechtsbewusstsein bezüglich der Abtreibung laufend verschlechtert. Dies kommt z.B. im "Heilbronner Urteil" vom 27. November 2001 zum Ausdruck: "Ein Schwangerschaftsabbruch hingegen, dessen Voraussetzungen detailliert geregelt sind und an dessen Durchführung zudem staatliche und kirchliche Stellen im Rahmen des obligatorischen Beratungsgesprächs mittelbar mitwirken, ist nach dem Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums, wenn auch nicht erwünscht, so doch rechtmäßig".
  5. Eine Abgrenzung der katholischen Kirche in Deutschland von dem Verein "Donum Vitae" muss auf allen Ebenen einsichtig gemacht und durchgeführt werden."

(mehr dazu: www.faz.net, www.welt.de; www.kath.net)

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"Sternstunde der Forschungslandschaft": Wandern Stammzellforscher ab?

Berlin (ALfA). Die Forschung mit adulten Stammzellen sollte nach Ansicht deutscher Experten verstärkt werden. Das berichten "Die Welt", die "Financial Times Deutschland" (Ausgaben vom 18. Mai) und das "Hamburger Abendblatt" (Ausgabe vom 19. Mai) unter Berufung auf die Ergebnisse der sogenannten Delphi-Studie, einer vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin (MDC) und vom Forschungszentrum Jülich durchgeführten Umfrage zu den Zukunftschancen der Stammzellforschung. Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums seien Experten aus Grundlagenforschung, Industrie und philosophisch-ethischer Begleitforschung befragt worden. Zurückhaltender als die adulte sei die humane embryonale Stammzellforschung bewertet worden. "Es gibt die Gefahr, dass Krebs entsteht, und zu wenig Zielgenauigkeit bei der Ausdifferenzierung. Zum Beispiel könnten statt der erwarteten Nervenzellen plötzlich Knorpel wachsen", zitiert "Die Welt" den MDC-Projektleiter Christof Tannert.

Dennoch sei als "größtes Risiko für Patienten, Forschung und Industrie" die Abwanderung von Stammzellwissenschaftlern wegen eingeschränkter Forschungsbedingungen bezeichnet worden, so die Zeitungen weiter. Es sei zu erwarten, dass mehr als die Hälfte der deutschen Stammzellforscher in den nächsten Jahren Deutschland verlassen werde. Bei der Aufklärung der Grundlagen zu embryonalen Stammzellen könne Deutschland in den nächsten zwei Jahrzehnten keine Führungsrolle einnehmen, heißt es laut der Zeitungen in der Delphi-Studie.

Wie "Die Welt" weiter berichtet, hat die FDP die Ergebnisse als "Signal" für eine neue Debatte im Bundestag bezeichnet. "Wir haben bereits einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Stammzellgesetzes ausgearbeitet, den wir dann ins Parlament einbringen wollen, wenn erkennbar ist, dass die Forschung erfolgversprechende Ergebnisse vorzuweisen hat", zitiert das Blatt die stellvertretende Parteivorsitzende Ulrike Flach. Zur Zeit werde eine Mehrheit unter den Abgeordneten gesucht. "Eine erneute Abstimmung muss eine Sternstunde für die deutsche Forschungslandschaft sein", so Flach.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche habe sich für eine Gesetzesänderung ausgesprochen. Das geltende Gesetz sei "definitiv zu restriktiv", so Reiche, die Forschungsexpertin der CDU ist. Der Bundestag müsse sich insbesondere noch einmal mit der Strafrelevanz der Stammzellforschung befassen. "Viele Forscher fühlen sich kriminalisiert. Das müssen wir ändern", zitiert "Die Welt" Reiche.

Dagegen hat der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin", Thomas Rachel, dafür plädiert, den gefunden Kompromiss zur embryonalen Stammzellforschung nicht in Frage zu stellen. In einer Mitteilung an die Presse (18. Mai) heißt es: "Forderungen nach einer Novellierung des Stammzellgesetzes sind abzulehnen." Die von den Liberalisierungsbefürwortern angeführten Argumente griffen nicht: Weder wanderten Forscher im Hinblick auf gesetzliche Beschränkungen in der embryonalen Stammzellforschung massenweise ab, noch sei eine schrankenlose Embryonenforschung Voraussetzung für einen führenden Platz Deutschlands in Forschung und Wissenschaft, so Rachel, der daran erinnert, dass der bekannte Stammzellforscher Hans Schöler vor einem halben Jahr nach Deutschland zurückgekehrt ist. "Die embryonale Stammzellforschung befindet sich zurzeit noch im Stadium der Grundlagenforschung", erklärte Rachel. Hierfür seien die rechtlichen Bedingungen ausreichend, unter denen in Deutschland geforscht werden könne. "Konkrete Therapien sind nicht in Sicht." Das konkretisierte in Aussicht Stellen von Behandlungsmöglichkeiten in wenigen Jahren für bisher nicht therapierbare Krankheiten wie Alzheimer und Multipler Sklerose stelle daher ein lediglich "unseriöses Heilversprechen" dar. "Die einzigen erfolgversprechenden Ergebnisse werden zurzeit auf dem Gebiet der adulten Stammzellen erzielt", so Rachel.

(mehr dazu: www.welt.de; www.ftd.de; www.abendblatt.de)

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Wo der Tod Zinsen bringt: Stammzellbank eröffnet

London (ALfA). In Großbritannien ist die weltweit erste Bank für embryonale Stammzellen eröffnet worden. Das berichten die "Neue Zürcher Zeitung" (Online-Ausgabe vom 21. Mai) sowie die "Westdeutsche Zeitung" (Online-Ausgabe vom 19. Mai). In der Bank sollen den Zeitungen zufolge Stammzelllinien gespeichert und für Forschungszwecke sowie für Therapien bereitgestellt werden. Zehntausende von Zelllinien solle die Bank in Potters Bar in der englischen Grafschaft Hertfordshire enthalten.

Getragen werde die Bank vom Medical Research Council und vom Biotechnology und Biological Sciences Research Council. Zu dem Stammzell-Speicher sollten britische Experten für ihre Forschungsarbeit ungehindert Zugang bekommen. Die beiden ersten Zelllinien der Bank seien von Forschern am Londoner Kings College und am Centre for Life in Newcastle unabhängig voneinander im vergangenen Jahr entwickelt worden. Wie die Zeitungen weiter berichten, haben Lebensschützer die Schaffung der Bank scharf verurteilt. Die Art der Forschung sei unethisch, sie verletze die Menschenrechte und mache Embryonen zu pharmazeutischen Produkten, gibt die "Westdeutsche Zeitung" die Kritiker wieder.

(mehr dazu: www.nzz.ch; www.wz-newsline.de)

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Rau vor Ärzten: Plädoyer gegen Sterbehilfe und Selektion am Lebensanfang

Bremen (ALfA). Bundespräsident Johannes Rau hat eine neue gesellschaftliche Debatte über die Grenzen der biomedizinischen Forschung gefordert. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Ausgabe vom 19. Mai). Bei der Eröffnung des 107. Deutschen Ärztetages am 18. Mai in Bremen sagte Rau laut der FAZ: "Wir brauchen einen Konsens darüber, welche technischen Möglichkeiten mit unseren Wertvorstellungen vereinbar sind und welche nicht." Rau habe davor gewarnt, die Gefahren einer biologischen Selektion zu verharmlosen, "nur um einem möglichen therapeutischen Nutzen nachzujagen", zitiert das Blatt den Bundespräsidenten. Embryonen seien keine Experimentiermasse für Forscher.

Daneben begrüßte Rau ausdrücklich, dass die Bundesärztekammer kürzlich ihre Ablehnung der aktiven Sterbehilfe bekräftigt hat (vgl. ALfA-Newsletter vom 6. Mai). "Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, die den Menschen den Tod nahelegt, wenn sie mit dem Leben nicht mehr zurechtkommen", zitiert die FAZ Rau.

(mehr dazu: www.faz.net)

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Euthanasie auf leisen Sohlen: Bundesregierung plant Ergänzung von 216 StGB

Berlin (ALfA). Die passive Sterbehilfe, also der Verzicht auf künstliche lebensverlängernde Maßnahmen bei Todkranken, soll in Deutschland angeblich bald eindeutig straffrei gestellt werden. Das berichten "Der Spiegel" (Online-Ausgabe vom 19. Mai) sowie das ZDF (19. Mai) unter Berufung auf einen Bericht der "Berliner Zeitung" (Ausgabe vom 19. Mai). Demnach will eine von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) eingesetzte Arbeitsgruppe eine Veränderung des Strafgesetzbuches vorschlagen. Laut der "Berliner Zeitung" habe Dieter Lang, Jurist und Vertreter des Bundesverbands Verbraucherzentrale in der Arbeitsgruppe, erklärt, das Expertengremium vertrete die Auffassung, dass der Artikel 216, der die Tötung auf Verlangen und aktive Sterbehilfe als Straftat regelt, durch zwei Absätze ergänzt werden solle. Danach solle sowohl die passive Sterbehilfe als auch die indirekte Sterbehilfe durch Verabreichung hochdosierter Schmerzmittel straffrei sein.

Wie die Zeitungen weiter berichten, soll nach Willen der Arbeitsgruppe auch das Betreuungsrecht geändert werden. Wenn sich der Betreuer beispielsweise eines Koma-Patienten für den Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen ausspricht, solle in Zukunft auf die Zustimmung eines Vormundschaftgerichtes verzichtet werden können. Voraussetzung sei allerdings, dass eine klare und eindeutige Patientenverfügung vorliege.

Bundesjustizministerin Zypries wird die Ergebnisse der Arbeitsgruppe voraussichtlich Ende Juni vorstellen.

(mehr dazu: www.spiegel.de; www.zdf.de)

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Mutter opfert sich für Kind: Papst spricht Kinderärztin heilig

Rom (ALfA). Papst Johannes Paul II. hat eine Frau heilig gesprochen, die nach der Geburt ihres vierten Kindes starb, weil sie eine Abtreibung abgelehnt hatte. Das melden die "Financial Times Deutschland", die "Badische Zeitung" (Ausgaben vom 17. Mai) sowie "Die Tagespost" (Ausgabe vom 18. Mai). Bei einem großen Heiligsprechungsgottesdienst auf dem Petersplatz habe der Papst am 16. Mai Gianna Beretta Molla zur Heiligen der katholischen Kirche erklärt. Während ihrer vierten Schwangerschaft sei bei der Kinderärztin ein Gebärmuttertumor festgestellt worden, dessen Entfernung nur mit einer gleichzeitigen Abtreibung möglich gewesen wäre. Die Kinderärztin habe sich bei der Abwägung zwischen ihrem eigenen und dem Leben ihres Kindes für das Kind entschieden, so die Zeitungen. Wenige Tage nach der Geburt sei die Mutter gestorben. In seiner Predigt habe der Papst erklärt, dieses "extreme Opfer", zeige, dass nur jene, die den Mut zur vollständigen Hingabe hätten, sich selbst verwirklichten.

(mehr dazu: www.ftd.de; www.badische-zeitung.de; www.die-tagespost.de)

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ALfA weitet Schwangerenberatung aus: Kompetente Ratgeber gesucht

Düsseldorf (ALfA). In den vergangenen Wochen hat die Zahl der hilfesuchenden Schwangeren, die sich an die Beratungsstelle der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) gewandt haben, erheblich zugenommen. Deshalb bittet die ALfA um Mithilfe. Gesucht werden Personen, die Auskunft geben können über rechtliche Themen wie "Schwangerschaft und Probezeit" oder die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Ämtern. Gefragt ist auch medizinischer Rat bei Themen wie "Medikamente in der Schwangerschaft", "Krankheit beziehungsweise Behinderung der Mutter oder des Kindes". Darüber hinaus werden Freiwillige gesucht, die sich bereiterklären, eine Schwangere zu begleiten oder bei sich aufzunehmen oder die sich als Babysitter zur Verfügung stellen. Interessenten können sich bei Frau Brigitte Kaiser-Afroune unter der Telefonnummer 0211 / 9703977 oder per Email unter der Adresse "beratung-alfa@gmx.de" melden.

(mehr dazu: www.alfa-ev.de)


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