ALfA-Newsletter vom 29.10.2004

News

-------------------------

UN-Klonverhandlungen vor dem Scheitern? Annan plädiert für Forschungsklonen

New York (ALfA). Am 22. Oktober ist die zweitätige Debatte des Rechtsausschusses der Vereinten Nationen über eine Klonkonvention ergebnislos beendet worden. Das berichten das "Handelsblatt" (Online-Ausgabe vom 22. Oktober), die "Neue Zürcher Zeitung", der "Tagesanzeiger" (Online-Ausgaben vom 23.Oktober), "Der Standard" (Online-Ausgabe vom 25. Oktober) sowie die "Ärzte Zeitung" (Online-Ausgabe vom 28. Oktober). In den Verhandlungen haben sich laut der Zeitungen unversöhnliche Standpunkte abgezeichnet. Zur Diskussion stehen zwei Anträge: Der von Costa Rica eingebrachte und von etwa 60 Staaten - darunter die USA - unterstützte Entwurf fordert ein umfassendes Verbot sowohl des sogenannten therapeutischen als auch des reproduktiven Klonens. Der andere Entwurf, von Belgien eingebracht und von Großbritannien, Frankreich, China, Südkorea, Singapur und etwa 20 weiteren Ländern gefördert, verbietet nur das reproduktive Klonen, erlaubt dagegen aber das Klonen zu Forschungszwecken. Der Ausschuss muss sich spätestens bis zum 10. November für eine Anti-Klon-Konvention oder für die Empfehlung zu Gesetzen gegen menschliches Klonen entscheiden, so die Zeitungen.

Wie der "Tagesanzeiger" weiter berichtet, hat sich UN-Staatssekretär Kofi Annan am Rande der Debatte für eine Freigabe des Forschungsklonens ausgesprochen. Er wolle sich zwar nicht einmischen und die Länder nicht beeinflussen. "Aber aus persönlicher Sicht unterstütze ich das therapeutische Klonen", zitiert der "Tagesanzeiger" Annan. Dagegen ist laut der "Ärzte Zeitung" die deutsche Verhandlungsposition weiterhin unklar. Das Auswärtige Amt habe sich keiner der beiden Positionen offiziell angeschlossen. Staatsministerin Kerstin Müller habe immer wieder erklärt, man wolle "Brücken bauen". Sowohl Bundestag als auch Bundesrat hatten die Bundesregierung aufgefordert, sich für ein totales Klonverbot einzusetzen.

Unterdessen hat die CDU-Bundestagsabgeordneten und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU, Katherina Reiche, laut einer Pressemitteilung (27. Oktober) der Christdemokraten für das Leben (CDL) gefordert, das therapeutische Klonen aus einem weltweiten UN-Klonverbot herauszunehmen. Die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr hat auf diesen Vorstoß mit scharfer Kritik reagiert und ihre Parteikollegin ermahnt, die Mehrheitsentscheidungen ihrer eigenen Fraktion und die Bundestagsbeschlüsse gegen jegliche Art des Klonens zu akzeptieren oder ihren Platz als bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu räumen. Sie warf Reiche vor, die demokratischen Grundsätze zu durchbrechen. Deutschland verliere seine politische Glaubwürdigkeit vor den Bürgern und auch international, wenn Bundestagsabgeordnete lauthals Forderungen erheben würden, die mehrheitlich klar anders entschieden seien. Reiche müsse akzeptieren, eine Mindermeinung zu vertreten.

"Die Argumentation von Frau Reiche ist in sich schon nicht logisch", so die hessische CDU-Politikerin Löhr. "Wenn Frau Reiche das reproduktive Klonen mit dem Argument ablehnt, dass das Klonen von Menschen und Eingriffe in die Keimbahn unvereinbar mit der Menschenwürde seien, dann muss das auch für das sogenannte therapeutische Klonen gelten, denn der Vorgang ist der gleiche." Beim therapeutischen Klonen würden menschliche Embryonen für Forschungs- bzw. Heilungszwecke aber sogar getötet, so Löhr weiter. Es sei der Versuch, Menschen als Ersatzteillager für andere Menschen heranzuzüchten. "Dies ist weder aus ethischen Gründen akzeptabel, noch mit der in unserer Verfassung für jeden Menschen, auch den ungeborenen, festgeschriebenen Menschenwürde vereinbar", betonte die CDL-Vorsitzende,

"Frau Reiche hat sich mit ihrer Entscheidung für die CDU für eine christliche Partei entschieden, zu deren Grundsatzprogramm die Positionen von Frau Reiche nicht passen. Dieses Problem muss Frau Reiche für sich lösen, ohne dabei die CDU-Positionen nach außen zu gefährden und zu verwässern", forderte Löhr. Die von Reiche vertretenen Meinungen seien deckungsgleich mit denen der jetzigen Bundesregierung und widersprächen allen derzeitigen Unionsbeschlüssen.

(mehr dazu: www.handelsblatt.com; www.nzz.ch; www.tagi.ch; http://derstandard.at; www.aerztezeitung.de; www.cdl-online.de)

-------------------------

Der Paragraph 218 und die Folgen: Einsetzung von Enquete-Kommission gefordert

Berlin (ALfA). Anlässlich des Beschlusses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, einen Antrag zur Vermeidung von Spätabtreibungen in den Bundestag einzubringen (vgl. ALfA-Newsletter vom 22. Oktober), hat Bernward Büchner, Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverband Lebensrecht, die Einsetzung einer Enquete-Kommission gefordert, die die Auswirkungen des Abtreibungsgesetzes beobachtet. In einem Beitrag für "Die Tagespost" (Ausgabe vom 28. Oktober) begrüßte Büchner zwar generell die Initiative der Union, kritisierte aber, es werde in der Antragsbegründung "sorgsam der Eindruck vermieden, Beobachtungs- und Korrekturbedarf könne, von Spätabtreibungen abgesehen, möglicherweise auch sonst bestehen. Ein solcher Bedarf ist jedoch gerade bezüglich der Fristenregelung, nach welcher über 97 Prozent aller gemeldeten Abtreibungen erfolgen, mit Händen zu greifen", so Büchner in der "Tagespost". Dass diese Pflicht ignoriert werde, sei ein "schwerwiegender Verstoß gegen die Verfassung und eine Missachtung des höchsten deutschen Gerichts." Fast zehn Jahre nach Inkrafttreten der betreffenden Gesetze sei die Erfüllung der Beobachtungspflicht "überfällig". Hierfür sei die Einsetzung einer Enquete-Kommission das geeignete Mittel.

Unterdessen haben die Christdemokraten für das Leben (CDL) die Initiative der Union begrüßt. Die Pressesprecherin der CDL, Astrid Mannes, erklärte gegenüber der Presse (26. Oktober), Spätabtreibungen seien besonders grausam, da viele Kinder diese Tötungsversuche zunächst überlebten und zudem schon ein voll ausgeprägtes Schmerzempfinden besitzen. "In der Tat ist es so, dass eine Schwangere die Entscheidung zur Tötung ihres meist schon lebensfähigen Kindes nach der Diagnose einer Behinderung oftmals überstürzt aus der Schocksituation heraus trifft. Dies und die Tatsache, dass das im Mutterleib getötete Kind nicht abgesaugt werden kann, sondern geboren werde muss, führt hinterher in der Regel zu schweren psychischen Belastungen und Schuldgefühlen bei den betroffenen Frauen. Viele leiden darunter ihr Leben lang und suchen in Therapie- oder Selbsthilfegruppen Hilfe", betonte Mannes. Der Vorstoß der Union, der auf eine bessere Beratung und Wartefrist zwischen Diagnose und Entscheidung zur Abtreibung abziele, sei ein richtiger Schritt zur Verbesserung der Gesetzeslage. Zudem diene diese Forderung nicht nur den ungeborenen Kindern, sondern auch den Eltern. Eltern, die sich für ein behindertes Kind entschieden, müssten sich der Unterstützung der Solidargemeinschaft sicher sein können. De facto fühlten sie sich jedoch oftmals alleine gelassen und überfordert. Hier müsse die Hilfe ansetzen.

Mannes machte darauf aufmerksam, dass sich diagnostizierte Behinderungen nicht in jedem Falle als tatsächlich vorhanden erwiesen. Sie bedauerte, dass es keine Statistiken gebe, wie viele gesunde Kinder auf Grund von Fehldiagnosen getötet würden. Aus Angst, später auf Schadensersatz verklagt zu werden, rieten Ärzte in Zweifelsfällen eher zur Abtreibung. Die Unionsforderung, die ärztliche Haftung nur auf die "grobe Fahrlässigkeit" zu beschränken, sei daher begrüßenswert. "Die derzeitige Abtreibungsgesetzgebung ist mit einer Nachbesserungspflicht belegt worden für den Fall, dass sich diese derzeitige Regelung aus unzureichend erweist. Angesichts der Tatsache, dass die Abtreibungszahlen nicht zurückgehen, sondern sich konstant auf einem viel zu hohen Niveau bewegen, mit zum Teil steigender Tendenz, ist eine Einforderung dieser Nachbesserungspflicht dringend geboten", erklärte Mannes.

(mehr dazu: www.die-tagespost.de; www.cdl-online.de)

-------------------------

Illegale Abtreibungen in Spanien: Klinik unter Verdacht

Barcelona (ALfA). Offenbar reisen jährlich hunderte britische Frauen nach Spanien, um dort illegal Abtreibungen vornehmen zu lassen. Das meldet das "Deutsche Ärzteblatt" (Online-Ausgabe vom 22. Oktober) unter Berufung auf einen Bericht der britischen Zeitung "Sunday Telegraph". Demnach biete die Ginemedex Klinik in Barcelona schon seit Jahren bis zum sechsten Schwangerschaftsmonat illegal vorgeburtliche Kindstötungen an. Die Abtreibungen würden auf Wunsch der Frauen durchgeführt, ohne dass es medizinische Gründe gebe, so das Blatt. Durchschnittlich 3.200 Euro pro Abtreibung habe die Klinik berechnet.

Wie das "Deutsche Ärzteblatt" weiter berichtet, haben die spanischen Behörden inzwischen Ermittlungen gegen die Klinik aufgenommen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, müssten die betreffenden Ärzte mit einer Bestrafung rechnen. Laut der Medienberichte hat sich die Klinik auf ausländische Frauen spezialisiert. Acht von zehn Frauen, die in der Ginemedex Klinik eine vorgeburtliche Kindstötung hätten vornehmen lassen, seien aus Großbritannien gekommen.

(mehr dazu: www.aerzteblatt.de)

-------------------------

"Verstoß gegen die Menschenwürde": EU will Embryonenforschung fördern

Berlin (ALfA). Die EU-Kommission will die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen ohne Einführung einer Stichtagsregelung fördern. Das melden die Katholische Nachrichtenagentur KNA (27. Oktober) sowie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 28. Oktober). Der Direktor der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission, Richard Escritt, habe dieses Vorhaben vor dem Forschungsausschuss des Bundestags am 27. Oktober bestätigt. Wie KNA weiter berichtet, hat dagegen Thomas Rachel, Sprecher der CDU/CSU in der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin", gefordert, das 7. Forschungsrahmenprogramm in Einklang mit den ethischen Grundsätzen der 25 Mitgliedstaaten zu bringen. Nach Ansicht des CDU-Politikers sei ein ausreichender Embryonenschutz nur dann gewährleistet, wenn ein Stichtag für den Import und die Nutzung embryonaler Stammzellen festgelegt sei. Rachel betonte laut KNA, in mehreren Mitgliedsstaaten werde die verbrauchende Embryonenforschung als Verstoß gegen die Menschenwürde und das Recht auf Leben verstanden. Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, hat Rachel die Bundesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die EU keine Vorhaben unterstützt, die in Mitgliedsstaaten als Straftat gelten.

(mehr dazu: www.faz.net)

-------------------------

Forscher bringen Licht ins Dunkel: Adulte Stammzellen im Auge entdeckt

Toronto (ALfA). Kanadische Forscher haben adulte Stammzellen im menschlichen Auge entdeckt, die sich weiterentwickeln und verschiedene Aufgaben im Auge übernehmen können. Das berichten das "Handelsblatt", "BBC-News" (Online-Ausgaben vom 25. Oktober), die "Berliner Zeitung", "Der Standard" sowie die "Ärzte Zeitung" (Online-Ausgaben vom 27. Oktober) unter Berufung auf einen Bericht in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS). Das Team um Derek van der Kooy von der University of Toronto habe solche Zellen auch noch bei Menschen gefunden, die älter als 70 Jahre waren.

Wie die Zeitungen weiter berichten, befinden sich die Stammzellen in einem Ring, der die Netzhaut umgibt. Im Labor hätten sich diese Augenstammzellen geteilt und zu allen Zelltypen entwickelt, die in der Netzhaut vorkommen. In den meisten Fällen seien solche Zellen entstanden, die beim Sehvorgang das Licht registrieren und das Signal über Nerven an das Gehirn weiterleiten. Um die Funktion der Stammzellen zu testen, habe das Forscherteam die Stammzellen mit genetischen Methoden markiert und in die Augen lebender Mäuse und Hühner-Embryonen transplantiert. Nach 28 Tagen hätten sich die meisten Stammzellen in die Netzhaut integriert, so die Forscher.

Laut der Zeitungen liefert diese Entdeckung den ersten Beleg für eine dauerhafte, sich selbst erneuernde Population von Netzhaut-Stammzellen, die eine wertvolle Quelle für die Behandlung von Augenleiden werden könnte.

(mehr dazu: www.handelsblatt.com; http://news.bbc.co.uk; www.berlinonline.de; http://derstandard.at; www.aerztezeitung.de)

-------------------------

Abgetriebene Babys im Auge: Neue Therapie gegen Erblindung erprobt

Louisville (ALfA). Die Sehkraft einer fast erblindeten Amerikanerin hat sich nach der Transplantation von Sehzellen eines abgetriebenen Kindes verbessert. Das berichten "Die Welt" und die "Financial Times Deutschland" (Ausgabe vom 28. Oktober) unter Berufung auf einen Artikel des britischen Magazins "New Scientist". Vor zweieinhalb Jahren hätten Ärzte von der Universität Lousville/Kentucky der Frau, die an der erblichen Netzhauterkrankung Retinopathia pigmentosa leide, Sehzellen eines abgetriebenen Babys in ein Auge verpflanzt. Die Zellen seien angewachsen und hätten die stark verkümmerte Sehkraft der Frau um das Zehnfache verbessert. Inzwischen könne die Patientin wieder lesen, Emails schreiben und am Computer spielen, so "Die Welt".

Wie die Zeitungen weiter berichten, sind sechs weitere Patienten inzwischen erfolgreich behandelt worden. Die behandelten Krankheiten, Retinopathia pigmentosa und Makula-Degeneration, gehörten zu den bedeutendsten Leiden in Industrieländern, die zu Erblindung führen. Allein in Deutschland erkrankten jährlich etwa 17.000 Menschen an Netzhauterkrankungen. Laut der Zeitungen schlägt den Ärzten allerdings auch heftige Kritik entgegen, da die Sehzellen aus abgetriebenen Kindern stammen. Sollte sich die Therapie etablieren, wäre nicht genügend Gewebe vorhanden. Es sei zu befürchten, so die Zeitungen weiter, dass es zu extra herbeigeführten Schwangerschaften und nachfolgenden Abtreibungen kommen werde, um Netzhautzellen für Transplantationen zu gewinnen.

(mehr dazu: www.welt.de; www.ftd.de)

-------------------------

Biopatentrichtlinie noch nicht umgesetzt: Deutschland vom EuGH verurteilt

Luxemburg (ALfA). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Deutschland verurteilt, weil die EU-Biopatentrichtlinie noch nicht in deutsches Recht umgesetzt worden ist. Das meldet "die tageszeitung" (Ausgabe vom 29. Oktober). Mit der Verurteilung sei zunächst festgestellt worden, dass die Bundesrepublik EU-Recht verletzt habe. In einem neuen Verfahren könnten nun Zwangsgelder von bis zu 800.000 Euro pro Tag gegen Deutschland verhängt werden.

Die EU-Biopatentrichtlinie von 1998, die bereits bis Juli 2000 hätte umgesetzt werden müssen, erlaubt Patente auf biologisches Material wie menschliche, pflanzliche und tierische Gene oder Gensequenzen. Den von der Bundesregierung eingebrachte Gesetzentwurf, der die Richtlinie in nationales Recht umsetzen will, haben sowohl die Mehrheit der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" als auch einige Mitglieder des Nationalen Ethikrates abgelehnt. Die Experten kritisieren unter anderem, dass sich die mit den Patenten erteilten Verwertungsrechte nicht nur auf technische Verfahren erstrecken, sondern auch auf die Gene und Gensequenzen selbst. Sie fordern, den Patentschutz jeweils nur auf konkrete Anwendungen zu beschränken.

(mehr dazu: www.taz.de)

-------------------------

Der Tod kommt in weiß: Britische Ärzte für Liberalisierung der Sterbehilfe

London (ALfA). Mehr als die Hälfte der britischen Ärzte hat sich für eine Liberalisierung des Sterbehilfegesetzes ausgesprochen. Das meldet das "British Medical Journal" (Online-Ausgabe vom 23. Oktober). Im Auftrag der Pro-Sterbehilfe-Organisation "Voluntary Euthanasia Society" habe die Forschungsgruppe Medix UK 1.000 Mediziner zum Thema Sterbehilfe befragt. Demnach würden 56 Prozent der Befragten eine gesetzliche Freigabe des ärztlich unterstützten Suizids begrüßen. Allerdings hätten sich 53 Prozent der Ärzte gegen die Legalisierung aktiver Sterbehilfe ausgesprochen, so das "British Medical Journal" weiter. Bei der Umfrage habe sich auch herausgestellt, dass 45 Prozent der befragten Ärzte glauben, dass ihre Kollegen bereits aktive Sterbehilfe anwenden, obwohl das in Großbritannien verboten ist und mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Wie das "British Medical Journal" weiter berichtet, hat sich unterdessen der Vorsitzende der Ethik-Kommission des britischen Ärzte-Verbandes (BMA), Michäl Wilks, erneut gegen eine Liberalisierung der Sterbehilfe ausgesprochen. "Die BMA ist gegen Euthanasie und den ärztlich unterstützten Freitod, weil dies die Auffassung der Mehrheit ihrer Mitglieder ist", zitiert das Blatt Wilks.

(mehr dazu: www.bmj.com)


-------------------------

Herausgeber:

Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Geschäftsstelle Augsburg:
Ottmarsgässchen 8
D-86152 Augsburg

Telefon: 08 21 - 51 20 31
Telefax: 08 21 - 15 64 07
E-Mail: bgs@alfa-ev.de

Internet: www.alfa-ev.de

ALfA-Spendenkonto:
AugustaBank eG (BLZ 720 900 00)
Konto 50 40 990
Postbank Niederlassung München (BLZ 700 100 80)
Konto 24 22 44 - 800


Die Newsletter-Archiv-Übersicht mit weiteren Ausgaben des ALfA-Newsletters finden Sie unter http://www.alfa-ev.com/fr_presse.html